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Rette mit uns die letzten Elefanten des Selous

Null Elefanten? Ist das die Zukunft für Selous? Wenn wir die Wilderei nicht stoppen, könnte das Weltnaturerbe Selous alle seine Elefanten verlieren. Von den einst über 100.000 Elefanten im Schutzgebiet Selous leben heute nur noch knapp 15.000! Der Rest von ihnen wurde von der Elfenbeinmafia gewildert. Hilf uns, die Wilderei zu stoppen!

 

Unterschreibe unsere Petition

Hallo lieber WWF-Freund, 

 

ich schreibe dir heute, weil mir das hier persönlich sehr wichtig ist: Die Wildereikrise in Selous hat in den letzten Jahren einen dramatischen Höhepunkt erreicht. Wenn wir jetzt nicht handeln, könnte Selous seine letzten Elefanten verlieren!

Das Wildtierreservat im Herzen Tansanias ist eines der größten Schutzgebiete Afrikas und war einmal ein absolutes Elefanten-Paradies. Dichter Wald, weite Gras- und Savannen-landschaften und die lebensspendenden Flüsse machen Selous zu einem perfekten Zuhause für die Dickhäuter und eine Vielzahl von Tieren. Hier findet sich zum Teil noch vom Menschen völlig unberührte Natur – echte Wildnis. Als ich vor 10 Jahren das erste Mal im Selous war, konnte man an einem einzigen Tag oft mehr als hundert Elefanten sehen.

 

Ein unbeschreibliches Erlebnis. Heute braucht man manchmal Tage, um überhaupt noch welche zu entdecken. Allein zwischen 2009 und 2013 hat Selous über 60 Prozent seiner Elefanten durch Wilderei verloren! Heute sind es nur noch knapp 15.000! Wir müssen jetzt alles tun, um die letzten dieser wundervollen Tiere zu retten. Das Überleben der Dickhäuter steht auf dem Spiel!

Mafiöse Wilderei-Banden bedrohen das Überleben der Elefanten

 

Selous ist schon vor Jahren in den Fokus schwer bewaffneter Wilderei-Banden geraten. Dahinter steckt ein gut organisiertes, weltweites Schmugglernetzwerk. In mafiaähnlichen Strukturen organisieren sich Banden, statten Wilderer mit Waffen aus und bestechen offizielle Beamte, oft auch Zoll, Polizei oder Politiker, damit die Ware sicher ins Ausland kommt. Tansania dient dabei auch als eine Art Drehkreuz für den illegalen Elfenbeinhandel. Von hier wird Elfenbein vor allem nach Asien geschmuggelt. Das muss ein Ende haben! 

Die tansanische Regierung muss mit aller Kraft gegen die Wilderei kämpfen und die Elefanten von Selous schützen! 

Fordere den Präsidenten von Tansania auf, die Wilderei besser zu bekämpfen. 
Unterschreibe die Petition:
wwf.de/selous-retten

Tansania kann und muss die Wilderei stoppen!

 

Es wird sicher nicht leicht, aber die tansanische Regierung kann und muss die Wilderei stärker bekämpfen. Sie kann zum Beispiel dafür sorgen, dass die mutigen Ranger, die jeden Tag ihr Leben für die Elefanten riskieren, besser bezahlt, ausgebildet und ausgerüstet werden. Sie muss und kann aber auch sicherstellen, dass Wilderer und ihre Hintermänner identifiziert und angemessen bestraft werden! Bisher gilt Wilderei oft noch als „Kavaliersdelikt“ oder sie wird durch Korruption gedeckt. Der Präsident von Tansania hat sich den Kampf gegen die Korruption auf die Fahnen geschrieben – jetzt muss er beweisen, dass er es ernst meint!

Um die Wilderei zu stoppen und Selous außerdem vor dem geplanten Bau eines riesigen Staudammes, Bergbauaktivitäten und einer Uranmine zu schützen, haben wir vom WWF eine internationale Petition gestartet. Wir müssen gemeinsam so viele Menschen wie möglich erreichen und sie auf die Bedrohung aufmerksam machen. Wenn genug Menschen mitmachen und ihre Stimme erheben, können wir den Druck auf die Verantwortlichen erhöhen, damit sie endlich handeln! Menschen weltweit fordern den Präsidenten von Tansania bereits auf, Selous und seine Elefanten zu schützen. Allein hier in Deutschland haben bereits 100.000 Menschen die Petition unterschrieben.

Bitte mach auch mit! Unterschreibe die Petition und fordere mit uns:

 

 

Polizei, Ranger, Zoll und Justiz müssen besser zusammenarbeiten, damit Täter identifiziert und strafrechtlich verfolgt werden können.

 

 

Die bestehenden Gesetze müssen konsequenter angewendet und Wilderer und ihre Hintermänner endlich strenger verfolgt und härter bestraft werden.

 

  Ranger müssen besser ausgebildet, bezahlt und vor allem ausgerüstet werden.


Mit deiner Stimme unterstützt du die Arbeit der mutigen Ranger vor Ort und hilfst uns, Selous' letzte Elefanten zu retten.

 

Mach jetzt mit: 

wwf.de/selous-retten

Es wird ein langer Weg aber ich bin zuversichtlich, dass wir die Elefanten im Selous noch retten können. Dass es möglich ist, zeigen die ersten kleinen Erfolge. Seit die Regierung Tansanias mit ihren Partnern 2013 den Kampf gegen die Wilderei verstärkt hat, konnten sechs Drahtzieher der kriminellen Netzwerke und über 80 Wilderer festgenommen werden. Das klingt vielleicht nicht nach viel, aber so konnte die Zahl der Elefanten zum ersten Mal wieder leicht steigen. Diesen Weg müssen wir fortsetzen!

Wenn wir alle gemeinsam aktiv werden, können wir Selous und seine Tierwelt noch retten. Gemeinsam werden wir Selous als das bewahren, was es immer noch ist: Ein Paradies, in dem viele Arten eine geschützte Heimat haben und in dem Menschen im Einklang mit der Natur leben.
 

Herzliche Grüße

Johannes Kirchgatter
und das WWF-Team

 

Johannes Kirchgatter, Afrika-Experte beim WWF

 
JAugust 2018

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