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Neurochirurg nach Nahtod sicher: Es gibt Gott und ein Leben danach

News Team
Beitrag von News Team

Was kommt nach dem Tod? Diese Frage ist seit Anbeginn der Menschheit unbeantwortet. Eventuell geben sogenannte Nahtod-Erfahrungen einen Hinweis. Doch selbst Wissenschaftler sind sich nicht recht einig.

 

Schwer verletzt überlebt Christine Stein den Unfall. Ein Lkw hat die damals 19-Jährige unter sich begraben. Als sich die junge Frau eigentlich bereits auf dem Weg der Besserung befindet, reißt die Halsschlagader. Notoperation! Christine Stein kommt ein zweites Mal unters Messer und dem Tod ganz nah.

 

"Und ich hab mich gleich an diesem wunderschönen Ort, den ich Himmel nenne, wiedergefunden und wurde dort von meinen Großeltern mütterlicherseits begrüßt, die ich zuvor noch nie hier auf der Erde gesehen hatte. Die beiden haben mich durch ihr Reich, wie sie es nannten, geführt und sie führten mich an einen Ort, wo ich nur hinunterschauen musste, der Boden schien wie aus Glas zu sein. Ich musste nur an eine Person oder bestimmte Personen denken, und genau auf diese konnte ich dann hinunterschauen.“ Diese Nahtod-Erfahrung verarbeitete Christine Stein in einem Buch. Titel: „Like an Angel“.

 

In der Wissenschaft werden solche Erfahrungen kritisch betrachtet. Umso erstaunlicher ist, wenn ein renommierter Mediziner von seiner eigenen Nahtod-Erfahrung berichtet und diese für absolut echt hält. Dr. Eben Alexander, ein US-amerikanischer Neurochirurg, fällt als Folge einer schweren Hirnhautentzündung in ein tiefes Koma. Überlebenswahrscheinlichkeit: unter drei Prozent. In seinem 2013 auf Deutsch erschienen Buch „Blick in die Ewigkeit“ beschreibt er eine Welt aus reinem, hellem, weiß-goldenem Licht, die die „eigenartigste, schönste Welt“ war, die er je gesehen hatte.

 

Das Gehirn betrachtete der anerkannte Wissenschaftler eigentlich als Maschine. „Wenn diese Maschine ihre Funktion einstellt, kommt auch das Bewusstsein zum Erliegen. So ungemein kompliziert und mysteriös die tatsächliche Mechanik der im Gehirn ablaufenden Prozesse auch sein mag, im Prinzip ist es einfach: Wenn man den Stecker zieht, geht der Fernseher aus“, schreibt Alexander in seinem Buch.

 

Wie „Focus Online“ schreibt (Hinweis der Redaktion: Beitrag untenstehend) , sei das Besondere an Alexanders Erlebnis: „Wissenschaftler glauben, dass das Gehirn dem Menschen kurz vor dem Tod solche Erfahrungen vorgaukeln kann. Weil bei Alexander jedoch zumindest die Hirnfunktionen des Neocortex, die für das Bewusstsein zuständig sein sollen, komplett ausfielen, ist diese Erklärung seiner Ansicht nach nicht möglich.“ Für ihn steht seitdem fest: Es gibt ein Bewusstsein, das ohne den Körper existieren kann.

 

„Ich flog über Bäume und Felder, Flüsse und Wasserfälle, hier und da auch über Menschen. Kinder waren auch darunter. Sie lachten und spielten. Die Menschen sangen und tanzten in Kreisen“, skizziert er einen Teil seiner Reise. Und dann: Gott! Eine „tiefschwarze Dunkelheit, die zugleich übervoll mit Licht war“. Und weiter: „Es kannte mich in- und auswendig und sprudelte über vor Eigenschaften, die ich mein ganzes Leben lang mit menschlichen Wesen – und nur mit menschlichen Wesen – in Verbindung gebracht hatte: Wärme, Mitgefühl, Pathos … ja, sogar Humor und Ironie.“

 

Der Bremer Gehirnforscher Gerhard Roth hält Nahtoderfahrungen dagegen für reine Spekulation. Dabei hatte Roth vor 29 Jahren nach einem Verkehrsunfall selbst welche, wie er im „Deutschlandradio Kultur“ (Hinweis der Redaktion: Beitrag untenstehend) bekennt:

 

"In dem Augenblick hatte ich ein intensives Wohlgefühl, schöner als ich es je vorher oder nachher hatte, und ich habe eine zweite Erfahrung gemacht: diesen Tunnelblick und am Ende des Tunnels ist ein Licht."

Grund seien die Ausschüttung von Endorphinen mit euphorischen Folgen und eine Unterversorgung der Netzhaut des Auges. Für Roth besteht kein Zweifel, wie er dem Radiosender sagte: "Es sind immer Vermutungen, dass das Gehirn tot war, aber dass das Gehirn wirklich tot ist, ist nur mit Apparaten nachzuweisen und das ist in keinem der Fälle, von denen da berichtet wird, wirklich gemacht worden. Das sind nur Spekulationen. Das Herz hat offensichtlich aufgehört zu schlagen – auch das stimmt meist nicht. In vielen Fällen schlägt das Herz ganz langsam weiter. Die Sauerstoffversorgung ist nicht gleich Null."

 

Also doch alles bloß Hokuspokus? Oder steckt mehr dahinter?

 

Quelle: wize.life

Glauben Sie an das Licht am Ende  

des Tunnels?

  •  
 
Ja, der Himmel ist nur einen Herzschlag entfernt
67.7 %
 
Nein, das Gehirn gaukelt uns nur etwas vor
32.3 %

Quelle: wize.life

Neurochirurg: „Es gibt ein Leben nach dem Tod“

Neurochirurg Eben Alexander fiel in Folge einer Hirnhautentzündung ins Koma. Der für das Bewusstsein zuständige Gehirnteil setzte aus. Er überlebte. Doch das eigentliche Wunder sei geschehen, als er fast tot war.

 

  • Neurochirurg fällt für sechs Tage in ein Koma.
  • Er macht eine Nahtoderfahrung und verarbeitet sie in einem Buch.

Es ist der 10. November 2008, halb fünf morgens, als ein höllischer Schmerz durch die Wirbelsäule des 54-Jährigen Neurochirurgen Eben Alexander zuckt. Ob ihm der Virusinfekt so zusetzt, den er schon seit einer Woche mit sich herumschleppt? An Schlaf ist nicht mehr zu denken, er lässt sich ein heißes Bad ein. Kaum in der Wanne durchzuckt ihn ein weiterer intensiver Schmerz. Das kann definitiv nicht die Grippe sein.

 

Alexanders Körper war gefangen in einem epileptischen Anfall

 

Stunden später ruft seine Frau Hilfe. Ein Krankenwagen bringt den mittlerweile Bewusstlosen ins Hospital nach Lynchburg, wo er selbst gelegentlich operierte. Diesmal trifft er auf der Krankenbahre ein, sein Körper gefangen in einem ausgeprägten epileptischen Krampfanfall. 

 

Die Diagnose der Ärzte ist erstaunlich: eine bakterielle Meningitis. Gewöhnlich rufen Viren Hirnhautentzündungen hervor. Dass Bakterien sie verursachen, ist nicht nur selten, sondern für den Betroffenen auch gefährlicher. Wird die Krankheit nicht behandelt, verläuft sie tödlich. Selbst mit geeigneten Antibiotika liegt die Mortalitätsrate zwischen 40 und 80 Prozent, schreibt Scott Wade, ein Spezialisten für Infektionskrankheiten und behandelnder Arzt von Eben Alexander.

 

Bakterien zerstören effizient Strukturen des Gehirns

 

Die Bakterien, die eine Hirnhautentzündung verursachen, greifen zunächst die äußere Oberfläche des Gehirns an und zerstören sehr effizient solche Strukturen, die laut Alexander für den „menschlichen Teil unseres Gehirns“ zuständig sind – den Neocortex. Die tieferen Gehirnstrukturen, die überlebenswichtig sind, bleiben zunächst intakt. Erst ganz zum Schluss schalten die Bakterien sie aus. 

 

Alexanders Überlebenswahrscheinlichkeit lag bei weniger als drei Prozent.

 

Eben Alexander fällt ins Koma, sein gesamter Neocortex funktioniert nicht mehr, schreibt der Arzt. Sein Zustand ist ernst. „Trotz einer sofortigen, aggressiven Antibiotika-Behandlung seiner E.-coli-Meningitis und kontinuierlicher Pflege auf der Intensivstation lag er sechs Tage im Koma, und die Hoffnung auf eine schnelle Genesung schwand“, schreibt Scott Wade. Mit einer Wahrscheinlichkeit von über 97 Prozent sollte der Familienvater sterben. Wenn er es schaffte, dann als Pflegefall.

 

Eine erschreckend reale Welt aus reinem weiß-goldenen Licht

 

Doch Eben Alexander überlebt ohne bleibende Hirnschäden – ein medizinisches Mysterium, sagt der Arzt. Aber das eigentliche Wunder habe er in der Zeit erlebt, in der er fast tot war, erzählt der Amerikaner. In seinem gerade auf Deutsch erschienenen Buch „Blick in die Ewigkeit“ berichtet er von seiner Nahtoderfahrung.

 

Er sei in eine Welt eingetaucht, die ihm erschreckend real vorgekommen sei. Eine Welt aus reinem, hellem, weiß-goldenem Licht, die die „eigenartigste, schönste Welt“ war, die er je gesehen hatte. 

 

Quelle: Focus.online

 
 
 
 

Wir können nicht wissen, was nach dem Tod kommt – das Paradies? Das Jüngste Gericht? Einfach nichts? Aber es gibt Menschen, die an der Schwelle zum Tod standen und ins Leben zurückgekehrt sind. Nahtod-Erfahrungen haben viel mit religiösen Vorstellungen zu tun, hat Dieter Bub herausgefunden.

 

"Bei meiner Nahtoderfahrung bin ich während der Operation aus meinem Körper ausgetreten. Ich hatte eine so genannte Vogelperspektive und konnte mich von oben auf dem Operationstisch liegen sehen. Ich konnte die Chirurgen wahrnehmen, was sie miteinander besprochen haben und sie haben sich auf liebevolle Art und Weise angeschnauzt, so nach dem Motto 'Hey mach mal schnell. Wir müssen die Kleine durchbringen. Die Kleine muss es schaffen.'"

"Die Kleine" schaffte es. Christine Stein war als Neunzehnjährige auf der Fahrt zu ihrem Praktikumsplatz in ihrem Wagen von einem LKW, der falsch geblinkt hatte, erfasst und begraben worden. Trotz schwerster Verletzungen überlebte sie. Als sie Wochen später nach erneutem Riss der Aorta zum zweiten Mal operiert werden musste, hatte sie eine Nahtoderfahrung, die ihr Leben verändern sollte.

 

"Ich fand mich plötzlich an einem wunderschönen Ort wieder"

 

"Und ich hab mich gleich an diesem wunderschönen Ort, den ich Himmel nenne, wiedergefunden und wurde dort von meinen Großeltern mütterlicherseits begrüßt, die ich zuvor noch nie hier auf der Erde gesehen hatte. Die beiden haben mich durch ihr Reich, wie sie es nannten, geführt und sie  führten mich an einen Ort, wo ich nur hinunterschauen musste, der Boden schien wie aus Glas zu sein. Ich musste nur an eine Person oder bestimmte Personen denken, und genau auf diese konnte ich dann hinunterschauen."

 

Christine Stein hat ihre ungewöhnlichen Erlebnisse in einem Buch mit dem Titel "Like an Angel" beschrieben. Professor Roland Hetzer, der im Herzzentrum der Berliner Charité bereits in den siebziger Jahren die deutschlandweit ersten Transplantationen auch mit künstlichen Herzen durchführte, hat für die Erlebnisse von Christine Stein und anderen seine eigene Erklärung:

 

"Ich glaube, dass Menschen durchaus in der Lage sind in einer solchen Koma-Phase, solche Empfindungen zu haben, die aber nichts mit der Realität, sondern eher mit Träumen, tiefen Träumen zu tun haben."

 

Roland Hetzer hat bei seinen Transplantationen Patienten häufig über längere Zeit in einen todesähnlichen Zustand versetzt.

 

"Der Kreislaufstillstand, den wir künstlich herbeiführen bei bestimmten Operationen, was allerdings nur geht, indem man den Patienten insgesamt abkühlt auf 13 oder 15 Grad und dann kann man den Kreislauf und damit auch das Gehirn bis zu 50 / 60 Minuten abstellen. Und während dieser Zeit ist der Mensch de facto nach allen unseren Kriterien eigentlich tot."

 

Für den Gehirnforscher sind Nahtod-Erfahrungen reine Spekulationen

 

Auch der Bremer Gehirnforscher Gerhard Roth hält Nahtoderfahrungen für reine Spekulation und das, obgleich auch er mit 29 Jahren nach einem schweren Verkehrsunfall solche Visionen hatte.

 

"In dem Augenblick hatte ich ein intensives Wohlgefühl, schöner als ich es je vorher oder nachher hatte, und ich habe eine zweite Erfahrung gemacht: diesen Tunnelblick und am Ende des Tunnels ist ein Licht."

 

Der Naturwissenschaftler Roth erklärt dieses Erlebnis mit einem vorübergehenden Zustand, in dem der Körper nicht wirklich tot ist. Er führt seine Erscheinungen auf die Ausschüttung von Endorphinen mit ihren euphorischen Folgen und eine Unterversorgung der Retina, also der Netzhaut des Auges, zurück. An dieser Diagnose gibt es für ihn keinen Zweifel.

 

"Es sind immer Vermutungen, dass das Gehirn tot war, aber dass das Gehirn wirklich tot ist, ist nur mit Apparaten nachzuweisen und das ist in keinem der Fälle, von denen da berichtet wird, wirklich gemacht worden. Das sind nur Spekulationen. Das Herz hat offensichtlich aufgehört zu schlagen – auch das stimmt meist nicht. In vielen Fällen schlägt das Herz ganz langsam weiter. Die Sauerstoffversorgung ist nicht gleich Null."

In vielen, aber offensichtlich nicht in allen Fällen, wie Roth einräumt. Für seine These spricht, dass die Koma-Patienten von Roland Hetzer nach ihrer Zeit der Tiefkühlphase keinerlei Erinnerungen an den Koma-Zustand haben – bei ihnen war das Gehirn vorübergehend völlig "außer Betrieb".

 

Widerspruch kommt vom Arbeitsmediziner Sascha Plackov, der im Netzwerk "Nahtod" Erlebnisse von Patienten sammelt. Sie berichten übereinstimmend, sie hätten sich vor ihrer Rückkehr ins Leben außerhalb ihres Körpers bereits in einer anderen Welt befunden. Sascha Plackov:

 

"Entweder wird der menschliche Geist tatsächlich vom Gehirn hervorgebracht, oder er ist ein eigenständiger Teil, der im Körper wohnt, wenn man so möchte. Die Sprache, die man benutzt, die Semantik, sagt es ja schon. Niemand sagt: 'Ich bin mein Körper' sondern 'Ich habe einen Körper'. Ich kann diesen Körper von innen fühlen. Das heißt: Ich bin etwas anderes als mein Körper. Der Körper kann sich ja nicht selbst gehören, er kann sich nicht selbst fühlen."

 

Die Naturwissenschaften können nicht alles nachweisen

 

Sascha Plackov war als Naturwissenschaftler anfangs gegenüber den Berichten von Patienten mit so genannten NTE, Nahtod-Erfahrungen, skeptisch. Mittlerweile ist er fest davon überzeugt, dass sich hinter der Betrachtungsweise von Kollegen wie Hetzer und Roth mehr verbergen muss.

 

"Wenn das Herz eines Menschen stehenbleibt – spätestens nach 30 Sekunden, wenn das Gehirn abschaltet, kann er nicht über das Bewusstsein, das das Gehirn produziert, wahrgenommen haben. Das funktioniert nicht. Das kann er nur wahrgenommen haben, wenn da etwas existiert, was den Körper verlassen hat und das Geschehen von oben beobachtet. Ein Mensch kann dann nichts erleben, wenn das Gehirn abgeschaltet ist. Die Naturwissenschaft kann nur das nachweisen, was in diesen drei Dimensionen sich abspielt. Ich kann Schmerz mit nichts in dieser Welt nachweisen. Dann gibt es auch keine Liebe, die kann ich auch nicht wissenschaftlich nachweisen."

Oktober 2018

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