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Elfenbeinschmuggler Boniface Matthew Maliango zu zwölf Jahren Haft verurteilt 

aktualisiert: 12. März 2017

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

 

hinter der Wilderei-Mafia stehen hartgesottene Kriminelle. Boniface Matthew Maliango ist einer der schlimmsten Elfenbeinschmuggler. Laut lokaler Naturschutzorganisationen ließ er als Kopf mehrerer Wilderei-Syndikate tausende Elefanten wegen ihres Elfenbeins töten.

„Shetani“ – der Teufel, wie er auch genannt wird, war gerade dabei, 118 Stoßzähne zu schmuggeln, als er gefasst wurde. Jetzt hat ihn ein Gericht in Tansania zu zwölf Jahren Haft verurteilt.

Stoppen Sie mit uns die Wilderei weltweit!

Herzliche Grüße
Ihr WWF-Team

Wilderei in Tansania: Der „Teufel“ ist hinter Gittern

 

Wilderei hat viele Gesichter, auch bei den Tätern. Es sind eben nicht nur die armen Teufel, die aus großer Not zum Gewehr greifen. Im Hintergrund stehen hartgesottene Kriminelle. Einer der schlimmsten wurde jetzt in Tansania zu einer hohen Haftstrafe verurteilt.

 

Man nennt ihn „Shetani“ – den Teufel. Laut lokaler Naturschutzorganisationen ließ er als Kopf mehrerer Wilderei-Syndikate tausende Elefanten wegen ihres Elfenbeins töten. Boniface Matthew Maliango, so sein richtiger Name,  war gerade dabei, 118 Stoßzähne zu schmuggeln, als er gefasst wurde – vor laufender Kamera. Bei den Dreharbeiten zu „The Ivory Game“ – der großen Dokumentation über Elfenbeinschmuggel, produziert von WWF-Unterstützer Leonardo Di Caprio.

 

Zwölf Jahre Haft

 

Jetzt wurde er von einem Gericht in Tansania zu zwölf Jahren Haft verurteilt. „Wir gratulieren zu dieser Verurteilung“, sagt Amani Ngusaru, WWF Country Director Tanzania. „Das ist ein starkes Signal, dass es Tansania ernst damit meint, die Wilderei zu eliminieren.“

 

Der Escobar unter den Schmugglern

 

Shetani gilt als der Pablo Escobar unter den Elfenbeinschmugglern. Bereits seit Jahren waren Polizisten dem skrupellosen Verbrecher auf der Spur. Er soll mit mehreren, im illegalen Elfenbeinhandel tätigen Kartellen in fünf Ländern in Verbindung stehen.

 

Shetani wurde zusammen mit seinen Brüdern Lucas Mathayo Maliango und Abdallah Ally Chaoga verurteilt. Sie sollen die berüchtigte „Ivory Queen“ Yang Fenglan beliefert haben. Sie muss sich für den Schmuggel von 700 Stoßzähnen vor einem tansanischen Gericht verantworten. Das Urteil steht noch aus.

 

Hotspot Tansania

 

Tansania ist einer der Hotspots der Wilderei. Alleine der Selous Game Reserve, Tansanias größtes Schutzgebiet, hat in den letzten 40 Jahren über 85 Prozent seiner Elefanten verloren. Von mehr als 100.000 sind nur 15.000 übrig.

 

Für den Film „The Ivory Game“ wurde 16 Monate lang undercover gedreht, um gemeinsam mit Agenten, Aktivisten, leidenschaftlichen Rangern und kämpferischen Umwelt- und Naturschützern das korrupte globale Netz des Elfenbeinhandels zu infiltrieren. Netflix zeigt den Film seit November 2016.

JAugust 2018

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