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Wann haben Sie sich im Supermarkt zuletzt über irreführende Kennzeichnung von Produkten geärgert?

 

Hallo und guten Tag liebe fav-report-Leser,


wann haben Sie sich im Supermarkt zuletzt über irreführende Kennzeichnung von Produkten geärgert? Vielleicht über "alkoholfreies" Bier, das doch Alkohol enthält? Das Problem: Genau das ist erlaubt! Bis zu 0,5 Volumen-Prozent sind üblich, ohne dass das überhaupt erwähnt werden muss. Dabei wünscht sich eine überwältigende Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher eine eindeutige Kennzeichnung, wie eine Umfrage im Auftrag von foodwatch gezeigt hat: 90 Prozent der Befragten fänden eine Bezeichnung wie "alkoholarm" oder "alkoholreduziert" passender.

Aber was macht Bundesernährungsminister Christian Schmidt? Er berauscht sich - wieder einmal - an einer "freiwilligen Selbstverpflichtung" der Brauerei-Branche, anstatt endlich für klare Kennzeichnungsvorgaben zu sorgen! Legalem Etikettenschwindel ist auch künftig Tür und Tor geöffnet.

Seit fünf Jahren gibt es das von der Bundesregierung geförderte Internet-Portal "Lebensmittelklarheit.de". Unzählige Verbraucherbeschwerden über irreführende Produktkennzeichnungen sind dort bereits eingegangen. Das heißt: Bundesernährungsminister Schmidt weiß seit Jahren, dass legale Verbrauchertäuschung bei der Lebensmittelindustrie an der Tagesordnung ist! Jetzt müssen endlich wirksame Gesetze folgen, die Mogelpackungen und Co. ein Ende bereiten. Auf weichgespülte, freiwillige Selbstverpflichtungen der Industrie zu bauen, heißt auf das falsche Pferd zu setzen!

Und das gilt nicht nur für legalen Etikettenschwindel!

Denn seit Jahren ist den Behörden auch bekannt, dass krebsverdächtige aromatische Mineralöle (MOAH) in unzähligen Lebensmitteln stecken können. Doch weder werden die Bürger gewarnt noch gibt es ein Gesetz, das der Lebensmittelindustrie den Ölhahn zudreht. Unterschreiben Sie jetzt unsere E-Mail-aktion gegen Mineralöle in Lebensmittel:

Wir haben unter Berufung auf das Verbraucherinformationsgesetz (VIG) in allen Bundesländern nach den Ergebnissen der amtlichen Mineralöltests gefragt. Die Antworten sind erschütternd! Jedes vierte bei amtlichen Kontrollen getestete Lebensmittel ist mit krebsverdächtigen Mineralölen belastet. In den Jahren 2011 bis 2015 wurden insgesamt 446 Produkte untersucht, in 129 wurden aromatische Mineralöle (MOAH) gefunden, unter anderem in Reis, Grieß und Nudeln. Das Problem ist also längst bekannt!

Was wir jetzt brauchen, ist eine politische Lösung: Eine Mineralölverordnung muss die Hersteller verpflichten, sogenannte funktionelle Barrieren einzusetzen. Mit einem geeigneten Innenbeutel oder einer Beschichtung der Verpackung lassen sich Produkt und Verpackung voneinander trennen, sodass weder Mineralöle noch hunderte weitere, zum Teil gesundheitsgefährdende Chemikalien auf die Produkte übergehen können. Wir fordern strikte Grenzwerte für Mineralöle in den Lebensmitteln selbst und eine Null-Toleranz-Grenze für die besonders kritischen aromatischen Mineralöle (MOAH). Unterstützen Sie jetzt unsere E-Mail-Aktion. Es geht um unsere Gesundheit!


Mineralöle raus aus unseren Lebemsmitteln! Jetzt unterscheiben!


Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
Ihr foodwatch-Team

P.S.: Legale Verbrauchertäuschung und Mineralöle in Lebensmitteln sind nur zwei von vielen Themen, zu denen wir hier in unserem Büro in Berlin täglich arbeiten, nachhaken, uns Aktionen überlegen. Immer mit dem Ziel: Die Rechte von uns Verbraucherinnen und Verbrauchern zu verbessern. Unterstützen Sie uns dabei und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch.

Oktober 2018

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