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Ermittlungen von PETAs internationalen Partner-organisationen haben immer wieder aufgezeigt, welch unsagbarem Missbrauch sanftmütige Kühe und andere Tiere ausgesetzt sind. Wir arbeiten mit aller Kraft daran, diesen Missbrauch zu stoppen.

Helfen Sie Tieren, die im Namen der Mode missbraucht werden!

Hallo,

 

Nandu und seine Mutter schreien kläglich, als sie schon kurz nach seiner Geburt voneinander getrennt werden. Nandu wird an das andere Ende der Farm gebracht. Er will sich gegen das Seil um seinen Hals wehren, doch der Anblick und der Geruch eines toten Kalbes, das sich bei diesem Versuch erdrosselt hat, jagen ihm große Angst ein.

Er hört, wie seine Mutter verzweifelt aufheult – auch er ruft nach ihr.

 

Wie schon bei vielen männlichen Kälbern zuvor werden seine Füße verschnürt und sein Mund zugebunden, bevor man ihn in eine Ecke wirft. Dort lässt man ihn verhungern, weil seine Aufzucht zu teuer für die Bauern wäre. Alle paar Tage sammeln Arbeiter die Leichen ein und lassen sie für den Lederhandel häuten.

 

Immer wieder konnte PETA India Geschichten wie die von Nandu dokumentieren – jede davon ist die Geschichte eines Opfers einer Industrie, die Kühe und Büffel aufs Schlimmste missbraucht.

In den meisten Regionen Indiens ist es illegal, ein junges Kalb zu schlachten. Deshalb lässt man Kälber wie Nandu oftmals langsam verhungern.

Auch das tödliche Martyrium seiner Mutter wird schon bald beginnen – sobald ihre Milchproduktion nachlässt. Man wird sie auf einen überfüllten Lastwagen verladen, zusammen mit so vielen anderen Tieren, dass einige erdrückt werden oder ersticken.

 

Wenn das Fahrzeug schließlich vor einem Schlachthof zum Stehen kommt und die Tiere gewaltsam ausgeladen wurden, wird Nandus Mutter sehen, wie andere Kühe zu Boden geworfen werden. Ihre Beine sind fest zusammengeschnürt, ihr Hals wird grob zur Seite gedreht, dann schneidet man ihnen die Kehle durch. Einige werden noch bei lebendigem Leib zerlegt.

 

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund, bitte unterstützen Sie unsere Arbeit, um Tiere davor zu bewahren, ihrer Häute wegen ausgebeutet und missbraucht zu werden.

 

Der schreckliche Missbrauch, den ich eben geschildert habe, findet natürlich nicht nur in der indischen Lederproduktion statt. Von Tiermärkten und Schlachthöfen in China bis hin zu Rinderfarmen in Brasilien – der globale Handel mit Tierhäuten basiert auf dem Leid von über einer Milliarde Kühen, Lämmern, Hunden, Alligatoren und anderen Tieren pro Jahr:

  • Eine Recherche von PETA Deutschland deckte die systematische Tierquälerei auf mehreren Rinderfarmen in Brasilien auf, die das größte lederverarbeitende Unternehmen der Welt beliefern. Es zeigte sich, dass Arbeiter Kälber ihren Müttern entrissen, ihnen den Hals umdrehten, sich auf ihr Gesicht stellten und ihnen ein Symbol ins Fleisch einbrannten. Das Video zeigte panische Kühe, die Elektroschocks erhielten, getreten und an den empfindsamen Ohren und am Schwanz gezogen wurden. Ein Augenzeuge sah Tiere mit offenen, blutigen Wunden.

  • Eine zutiefst verstörende Ermittlung von PETA Asia fand in China statt – dem Land, das weltweit das meiste Leder exportiert. Hunde wurden dort niedergeknüppelt und getötet, damit ihre Häute zu Handschuhen, Gürteln, Jackenkrägen, Katzenspielzeug oder anderen Dingen verarbeitet werden konnten. Derartige Produkte werden häufig absichtlich falsch gekennzeichnet, und so tragen viele Kunden – vermutlich ohne es zu wissen – Hundehaut.

Ermittlungen von PETAs internationalen Partnerorganisationen haben immer wieder aufgezeigt, welch unsagbarem Missbrauch sanftmütige Kühe und andere Tiere ausgesetzt sind. Wir arbeiten mit aller Kraft daran, diesen Missbrauch zu stoppen.

 

Mit Ihrer Spende kann PETA noch mehr Menschen die Augen für das Leid hinter jedem Produkt aus der Haut eines verängstigten Tieres öffnen. Ihr Beitrag hilft uns, Modedesignern, Autofirmen und Möbelherstellern die Qualen der Tiere im globalen Lederhandel aufzuzeigen. Pflanzliche und synthetische Textilmaterialien zu kaufen, zeugt sowohl von Mitgefühl als auch von Verantwortungs-bewusstsein. PETAs Kampagnen informieren Konsumenten, Designer und Hersteller an jedem einzelnen Tag über nachhaltige und langlebige Innovationen wie „Leder“ aus Ananasfasern, Kork, Pilzen, Traubenresten oder aus dem 3D-Drucker. Wir kämpfen dafür, dass kein Tier mehr seine Haut für Leder lassen muss.

Ich weiß, dass wir Tieren wie Nandu und seiner Mutter mit Ihrer Unterstützung dabei helfen können, den Grauen des Hungers, der überfüllten Lastwägen und der blutigen Messer zu entkommen. Nur durch unermüdliche Aufklärungsarbeit können wir die Nachfrage nach Lederprodukten verringern.

Vielen Dank.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ingrid E. Newkirk
Ingrid E. Newkirk
Vorsitzende
PETA Deutschland e.V.

JAugust 2018

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