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Durch Buschfeuer verletzte Tiere im australischen Bundesstaat Victoria erholen sich langsam

Liebe/r my-fav-report Leserinnen/Leser,

alle Tiere, die wir retten und versorgen, haben eines gemeinsam: Ihre Rettung war nur dank der Hilfe unserer Spender möglich.

Wenn Tiere bei einer Naturkatastrophe verletzt werden - wie kürzlich durch das Buschfeuer in Australien - helfen unsere Unterstützer uns, die Tiere in Sicherheit zu bringen und zu versorgen. Und wenn Tiere verstoßen werden wie die Hunde in Bosnien, dann sind es auch hier unsere Spender, die dafür sorgen, dass diese Hunde gerettet werden.

Ich hoffe, es bereitet Ihnen ebenso viel Freude wie mir, den folgenden Bericht zu lesen, der zeigt, wie wir den Tieren dank unserer Spender helfen konnten.

Aus diesem Grund danke ich all unseren Unterstützern von ganzem Herzen im Namen der Tiere.

Azzedine Downes Azzedine Downes signature

Azzedine Downes
IFAW Präsident

Am 19. Dezember 2015 verursachten Menschen in Scotsburn bei Ballarat im Bundesstaat Victoria (Australien) ein Buschfeuer. Dabei verbrannten fast 5.000 Hektar Land. Tausende Tiere kamen ums Leben oder wurden schwer verletzt. Betroffen waren sowohl Haus- und Nutztiere als auch Wildtiere.

Der IFAW arbeitete mit Tierärztin Elaine Ong und der Naturschutzbehörde DELWP zusammen, um verletzte Wildtiere zu retten. Viele überlebende Tiere kamen im WALA Rettungszentrum in Ballarat unter.  Die vom Feuer betroffenen Tiere wurden tierärztlich behandelt und mit Futter versorgt. Der IFAW unterstützte die Arbeit mit einer Notfallspende.

 

Drei Monate nach dem Feuer haben sich die verletzten Tiere langsam wieder erholt. Koala Clarry hatte im Feuer in Scotsburn einen Hitzschock und eine Rauchvergiftung erlitten. Heute erholt er sich weiter und wird auf seine Auswilderung vorbereitet. 

 

Auch wenn es grundsätzlich das Ziel ist, die Behandlung und erneute Auswilderung so schnell wie möglich durchzuführen, ziehen die durch Buschfeuer verursachten Verletzungen oftmals einen langwierigeren Heilungsprozess nach sich. Deshalb braucht das Rettungszentrum auch noch Unterstützung, nachdem das Feuer längst gelöscht ist.

 

Die meisten Patienten im WALA Rettungszentrum sind Kängurus und Wallabys, die Verbrennungen an ihren Pfoten erlitten. WALA berichtet erfreut von der Freilassung zweier ausgewachsener Wallabys, die mit schweren Verbrennungen an den Pfoten eingeliefert wurden. "Es war ein tolles Gefühl, sie wieder dahin zurückzubringen, wo sie hingehören", so Karen Pohlner, Gründerin von WALA.

 

"Man vergisst das leicht, wenn das Buschfeuer unter Kontrolle ist und die Medien ihre Aufmerksamkeit anderen Ereignissen zuwenden. Viele unserer Patienten sind monatelang bei uns und wir brauchen dann immer noch Unterstützung", erklärt Pohlner. 

 

Das Rettungszentrum versorgt zurzeit immer noch viele Tiere: Vögel, Kängurus, Wallabys, Koalas und Opossums. Mit Hilfe des IFAW konnte WALA Futter und Tierarzneimittel kaufen undGehege bauen, um alle eintreffenden Opfer des Feuers in Scotsburn und späterer Feuer in Mount Bolton, Addington und Sommerville unterzubringen. 

 

All das war nur mit Spenden von großzügigen Unterstützern wie Ihnen möglich. Dafür von uns ein großes Dankeschön. 

 

Deanne Gibbs

 

 

JAugust 2018

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