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Helft mit, dass die Wölfe in der Schweiz ohne Angst leben dürfen!

Brigitte Sommer
Hanau, Hessen

 

Liebe Freunde. Vor ein par Wochen hatte ich Euch aufgefordert, mit mir zusammen um das Leben von Wolf Pumpak zu kämpfen. Fast 100.000 Menschen sind meinem Aufruf gefolgt. Und jetzt brauchen die Schweizer Wölfe Eure Hilfe. Odin soll sterben. Sein Abschuss ist beschlossene Sache. Bitte helft und unterschreibt und teilt die Petition von Elisabeth Barbara Sigron!!! Es EILT!!

Dringender Hilferuf aus der Schweiz: Wolf Odin soll erschossen werden.

 
Brigitte Sommer
Deutschland

23. März 2017  

 

Guten Morgen, liebe Unterstützer,

von Pumpak gibt es weiter nichts Konkretes. Evtl. führt eine Spur nach NRW. Das überprüfen wir gerade.


Dafür braucht Odin aus der Schweiz Eure Hilfe. Der Wolf soll, genauso wie Pumpak, erschossen werden. Die Entscheidung ist bereits am Montag in den Kantonen Tessin und Graubünden gefallen. Sie gilt für 60 Tage. Nun rennt uns schon wieder die Zeit davon.

 

Im Fall von Pumpak hatten wir Erfolg. Die Genehmigung ist nicht verlängert worden. Ohne den öffentlichen Druck, den die bis jetzt knapp 100.000 Unterstützer aufgebaut haben, wäre dies sicher anders ausgegangen. Bitte protestiert auch im Fall von Odin mit uns, und unterschreibt die Petition von unserer Wolfsschützerin Elisabeth Barbara Sigron. Sie hält selbst Nutztiere in der Schweiz, schützt diese aber vor Wölfen, und sie setzt sich für Wölfe in der Schweiz ein.

Sie schreibt: "Wolf «Odin» M75 muss weiterleben! Unschuldig zum Tode verurteil ohne Nachweis seiner Schuld!"

Bitte helft, diesem einem Wolf das wertvollste was er hat, zu behalten, nämlich sein Leben. Wölfe sind uns Menschen in vielen Dingen so ähnlich. Auch sie gründen Familien und sorgen sich um ihre Lieben. Wölfe sind nicht ausgestorben. Sie wurden von uns Menschen in Europa so gut wie ausgerottet. Es ist nun an der Zeit, Abbitte zu leisten. Eine Wiedergutmachung ist längst fällig. Denn Wölfe sind gut für Wald und Natur.

In der gesamten Schweiz leben gerade mal 25 bis 30 Wölfe. Dabei wäre in dieser großartigen Natur Platz für weitere Tiere. Seit dem Jahr 2000 sind 17 Wolfsabschüsse bewilligt worden, neun davon wurden ausgeführt. Naturschutzorganisationen in der Schweiz gehen gegen diese Abschussgenehmigungen vor. Erst kürzlich bestätigte ein Gericht, dass die Abschussgenehmigung auf zwei Jungwölfe des Calanda-Rudels unrechtmäßig war. Dennoch werden immer neue Abschüsse genehmigt. Wer sich für die speziellen Hintergründe in der Schweiz interessiert, findet Info in dem Aufsatz von Ralf Manz vom WWF. Er ist zwar schon etwas älter, zeigt aber genau die Problematik auf.
https://assets.wwf.ch/downloads/europameisterin_im_wolfe_abschiessen_def_wwf_homepage.pdf

Außerdem ist es doch unmöglich sicherzustellen, dass es genau Odin ist, falls der tödliche Schuss ins Ziel trifft. Wie will der Schütze diesen einen Wolf von anderen unterscheiden?

Diese Petition läuft, genauso wie die von Pumpak, über Change.org. Change.org ist ein gemeinnütziger Verein. Vieles in diesem Jahr wurde schon erreicht. Besonders beeindruckt hat mich, neben Pumpak, der Erfolg eines kleinen syrischen Jungen mit Down-Syndrom, der endlich hier zu seiner Familie darf und hier in Deutschland behandelt werden kann. Vielleicht mag der ein oder die andere ja etwas an Change.org spenden?

Change.org e.V.
IBAN: DE75 4306 0967 1195 8791 00
BIC: GENODEM1GLS
GLS Bank

Herzliche Grüße und Danke für Eure Hilfe


Brigitte Sommer

Wolf «Odin» muss weiterleben! Unschuldig zum Tode verurteilt, ohne Nachweis seiner Schuld!

Elisabeth Barbara Sigron Schangnau, Schweiz

Mein Name ist Elisabeth Barbara Sigron, ich halte selber Schafe und weiss also wie man die Tiere richtig schützt. Wir betreiben auf 1140 Metern über Meer einen Bauernhof, Bergzone 3.

 

Wolf «Odin» M75 muss weiterleben! Unschuldig zum Tode verurteil ohne Nachweis seiner Schuld!

 

Wolf «Odin» wird unterstellt, dass er für den Tod von 40 Schafen schuld sein soll. In gerade mal 19 Tagen- was schwer zu glauben ist.

Nachgewiesen wurden ihm allerdings nur gerade mal 3.

Odin wird als Sündenbock für die Unfähigkeit vieler Schafhalter verantwortlich gemacht. Schaut man sich die Einzäunungen an, da würde sogar eine Katze rüber springen, ohne dass es ihr etwas machen würde- für keinen Wolf also ein Hindernis. Von Untergrabungsschutz ist weit und breit auch nichts zu sehen.

Odin hat nicht nachweisbar, den Mindestschaden angerichtet, der seinen Abschuss auf irgendeine Weise rechtfertigt!

Odin steht unter der Berner Konvention und JSG und ist geschützt!
Zudem wurde nicht bewiesen, dass der Wolf für die Risse alleine verantwortlich ist.
Keine DNA- Untersuchungen!
Der Wolf ist so gut wie unbekannt- man weiss so gut wie nichts über ihn und seine Vorgeschichte!
Hier wird einfach wieder mal ein Wolf beschuldigt ohne klare Beweis!
Gleichzeitig ist aber unklar, ob der Herdenschutz im Tessin gemäss Vorgaben vom Bund umgesetzt wurden. Es gibt keine Transparenz und daher meiner Ansicht nach keine rechtliche Grundlage für diesen Abschuss!
 
In dubio pro reo- im Zweifel für den Angeklagten!
 
Wolfskonzept
Das BAFU hat in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen und zuständigen Interessensgruppen ein Wolfskonzept entwickelt. Das Konzept ist eine Vollzugshilfe des BAFU. Es konkretisiert unbestimmte Rechtsbegriffe und soll eine einheitliche Vollzugspraxis ermöglichen. Es basiert auf folgenden Grundsätzen und Zielen:

 

§  Der Wolf gehört zur einheimischen Fauna.

§  Seine Rückkehr erfolgt natürlich, indem er von selbst einwandert.

§  Der Wolf ist geschützt (Berner Konvention und JSG).

§  Der Bund fördert und koordiniert Massnahmen der Kantone zur Verhütung von Schäden an Nutztieren (Art. 12 Abs. 5 JSG).

§  Der Bund beteiligt sich an den Entschädigungskosten von Schäden an Nutztieren mit 80% (Art. 10 JSV).

§  Wenn einzelne Wölfe erhebliche Schäden anrichten, können die Kantone ausnahmsweise eine Bewilligung zum Abschuss eines Wolfes erteilen.

§  Die Kantone können mit vorheriger Zustimmung des BAFU, eine Bewilligung zum Abschuss von Jungwölfen in Gebieten mit Wolfsrudeln erteilen, wenn sich diese aus eigenem Antrieb regelmässig innerhalb oder in unmittelbarer Nähe von Siedlungen aufhalten und aggressiv werden oder zu wenig Scheu zeigen.

§  Ein solcher Schadenfall ist definiert durch mindestens 25 tote Nutztiere innerhalb eines Monats.

§  Die Rückkehr des Wolfes wird mit einem Monitoring (KORA) überwacht.

 

Ich möchte hier noch dazu sagen, dass der Wolf ein Wildtier ist und auch etwas fressen muss. Warum lässt man die Natur nicht machen und die Regulierung in den Wäldern Bär, Wolf, Luchs, Fuchs übernehmen? Warum muss hier der Mensch einschreiten?

 

Der Mensch ist in der Lage, seine Tiere zu schützen und wird dafür sogar von Bund und Kantonen unterschützt und erhält für jeden Schaden noch Geld…

 

Helft mit, dass die Wölfe in der Schweiz ohne Angst leben dürfen!

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